PROKTOLOGIE

Laserhämorrhoidoplastie (LHP™).

Die LHP™ ist eine schonende Behandlungsalternative zur klassischen Hämorrhoiden-OP. Bei dieser minimal invasiven Therapiemethode werden zweit- bis viertgradige Hämorrhoiden schmerzarm mit Laser verödet: Mit Hilfe der rundum Energie abstrahlenden Laserfaser werden die Hämorrhoiden kontrolliert von innen bestrahlt und somit geschrumpft. Im Gegensatz zur konventionellen operativen Entfernung entstehen bei der Laserhämorrhoidoplastie keine großflächigen Wunden, sondern nur eine kleine Einstichstelle pro Hämorrhoidalknoten. Der Vorteil der Hämorrhoiden-Laser-OP liegt für den Patienten im punktgenauen Einsatz des Lasers ohne Einbringen von Fremdmaterial und bedeutend weniger postoperativen Schmerz.

Wenngleich die LHP™ noch ein relativ junges Verfahren ist, zeichnet sie sich durch hohe Sicherheit und deutlich reduzierte postoperative Schmerzen sowie einen schnellen Heilungsprozess aus. Beim Lasern der Hämorrhoiden wird während der Operation eine Kurznarkose eingesetzt.

DIE LASERBEHANDLUNG VON HÄMORRHOIDEN IM ÜBERBLICK:

  • keine Schnitte und Nähte
  • kein Einsatz von Fremdkörpern (z. B. Klammern)
  • Anoderm (Haut des unteren Analkanals) und Schleimhaut werden geschont
  • Schließmuskelgewebe bleibt unbeschädigt
  • Aufbau von Bindegewebe wird angeregt, das weitere Absinken der Hämorrhoiden wird so verhindert
  • kaum postoperative Schmerzen
  • schnellere Genesungsphase als bei operativen (chirurgischen) Methoden

Die Kosten für eine Laserhämorrhoidoplastie werden nicht automatisch von den Krankenkassen übernommen. Bitte informieren Sie sich vor einer möglichen LHP™-Behandlung bei Ihrer Krankenkasse.